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    Raul Campos

    Bio

    Raul Campos, geboren 2002 in Barcelona, begann im Alter von vier Jahren nach der Suzuki-Methode Violine und Klavier zu lernen. Mit zehn Jahren wurde er am städtischen Konservatorium seiner Heimatstadt aufgenommen und mit sechzehn Jahren am IEA Oriol Martorell zugelassen. Seit 2020 studiert er Violine bei Professor Rudens Turku an der Stella Privat Hochschule in Feldkirch, wo er im Juni 2025 seinen Bachelorabschluss erlangte.

    Er nahm an Meisterkursen bei Ana Chumachenco, Andreas Röhn, Yair Kless, Tanja Becker-Bender, Sophie Heinrich, Sebastian Schmidt, Maria Milstein, Michael Foyle, Mari Tampere-Bezrodny, Eszter Haffner und weiteren teil.

    2024 war er Akademist der Mahler Chamber Orchestra. Er war Konzertmeister der JOSB (Junge Orchester Sinfonie Barcelona), der JONC (Junge Nationale Orchester Kataloniens), der Pforte Kammerorchester PLUS, des Universitäts-Sinfonieorchesters Stella Vorarlberg sowie des Ensemble PulsArt. Zudem ist er regelmäßig als Gastmusiker beim Kammerorchester Granollers und beim Orchester Musique des Lumières tätig.

    Seine Leidenschaft für Kammermusik prägt seinen künstlerischen Werdegang entscheidend. Seit Ende 2024 ist er Mitglied des Quartet Atenea und tritt bei Festivals wie der Streichquartett-Biennale Barcelona, Ibercamera Girona, Kammermusik Basel im Stadtcasino sowie im Auditorio de Tenerife auf. Im September 2025 begann er ein Masterstudium in Kammermusik bei Rainer Schmidt, Anna Gebert und Anton Kernjak an der Musik-Akademie Basel. Kürzlich nahm er am Streichquartett-Wettbewerb Bad Tölz 2026 teil und wurde für den ARD-Musikwettbewerb in München ausgewählt, der im September dieses Jahres stattfinden wird.

    Raul hat mit Jonathan Aner, Tatiana Chernichka, Maria Włoszczowska, Katya Apekisheva, Marina Grauman, Klaus Christa, Gerhard Vielhaber, Lena Eckels, Mathias Johansen, Moritz Huemer, Martina Schucan und Simone Zgraggen zusammengearbeitet. Außerdem wurde er für das Festival Musics en Résidence im Sommer 2025 ausgewählt.

    Als Mitglied des ehemaligen Metanoia Quartett wirkte er an der Uraufführung der Oper Lili Elbe am Theater St. Gallen mit und gab sein Debüt bei Festivals wie der Società dei Concerti di Bolzano und Pforte. Im April 2024 gewann das Quartett den Stella Kammermusikpreis. Mit seinem Klaviertrio Mel Bonis widmet er sich ebenfalls intensiv der Kammermusik und trat in Sälen wie dem Markus-Sittikus-Saal, der Heimat der Schubertiade Hohenems, auf.

    2022 gewann er den Stella Solistenpreis und wiederholte seinen Publikumspreis Galimusic, den er bereits 2021 erhalten hatte. Im selben Jahr gewann er den ersten Preis beim Musikwettbewerb ArsKosova sowie mehrere zweite Preise beim Kammermusikwettbewerb von Zamora. 2019 trat er als Solist mit einem lokalen Orchester auf und erhielt eine ehrenvolle Erwähnung beim 4. Violinwettbewerb von Barcelona.

    Zu seinen herausragenden solistischen Auftritten zählen Konzerte mit dem Liechtenstein-Werdenberg-Orchester in der Schweiz und Liechtenstein sowie mit der Arts Simfònica Jove in Barcelona. Zudem gab er ein Live-Recital für den ORF (Österreichischer Rundfunk) und war Stipendiat der Stiftung „Friends of Rudens Turku“ in der Saison 2023/24, wobei er eine Konzertreihe in München absolvierte.

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